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Gruppe VIII: Auch hier ging es sehr eng zu!

Am Ende lagen zwischen Platz 1 und 8 nur 2 Zähler! Enger kann es kaum sein.

Alexander hatte nach Runde 4 und Runde 5 jeweils nur einen halben Punkt Rückstand auf Platz 1. Die Niederlage in der vorletzten Runde sorgte dafür, dass er am Ende bei 50% landete.

Ralf lag gut im Rennen: Kurz vor Ende des Turniers lag er auf Rang 1 oder nur sehr knapp dahinter. Die zwei Remisen in den letzten beiden Runden waren dann aber doch ein wenig zu wenig: Bei 4 Punkten fehlte ein halber zum Preisgeld und Sekt!

Bastian gehört auch zu unseren "Stammkunden". In diesem Jahr war er zum 9. Mal dabei, nur die allererste Ausgabe war an ihm vorbeigerauscht. Bisher hatte er nicht viel gerissen, einmal war er 2. gewesen, sonst eher im unteren Mittelfeld. Aber dieses Mal kontrollierte er das Feld vom Start: Immer lag er in Führung, entweder alleine oder geteilt. Das Tempo konnte er bis zum Ende durchhalten, und da reichten dann auch "nur" 4,5 Punkte zum geteilten Sieg.

Malte war der andere halbe Turniersieger. Nach einer Niederlage in Runde 2 hatte er schon einen ganzen Zähler Rückstand, doch es gelang ihm diesen aufzuholen. Der Sieg in Runde 6 gegen Ralf ließ ihn zu Bastian aufschließen und da in dieser Gruppe in der letzten Runde nicht so gekämpft wurde wie es hätte sei sollen wurde Malte mit ebenfalls 4,5 Zählern geteilter 1. Malte war zum 3. Mal mit von der Partie. Bei der Punkteausbeute hat er sich jedes Jahr verbessert! Wie lange wird das so weitergehen?

 

Gruppe VII: Fluch der Tabellenführung (Part II)

 

Horst (der vierte, der an allen bisherigen Austragungen mitwirkte!) startete wieder großartig, 3/3. Aber am dritten Tag legte er eine kleine Rochade ein. Trotzdem hätte er in der letzten Runde noch nach Sekt und Preisgeld greifen können - aber die Niederlage ließ ihn das Turnier mit 4 Zählern abschließen.

Linus hatte am Ende des 3. Tages 1,5 Zähler Vorsprung. Das sollte doch reichen? Auch er legte nach der Tabellenführung mit einer "Doppel-Null" eine scharfe Bremsung hin, 4,5 Punkte reichten dann doch nicht für mehr als Platz 2.

Vakhtang war in diesem Jahr der älteste Teilnehmer (Jahrgang 1940!) des gesamten Feldes. Er nahm auch bereits zum 8. Mal teil und konnte bisher als bestes Ergebnis einen 3. Rang vorweisen. Er musste zwar zwei Niederlagen wegstecken, gewann aber am letzten Tag beide Partien und schob sich damit hauchdünn mit 5 Zählern an die Spitze.

Gruppe VI: Der Fluch der Tabellenführung

Diese Gruppe war sehr eng, sprichwörtlich konnte jeder jeden schlagen (und tat das dann auch...). Und auch immer wieder gern gesehen: Der Tabellenführer wird entthront.

Wir hätten diese Gruppe auch in Kirchlengeraner Gruppe umtaufen können, fast 50% der Teilnehmer kamen aus Kirchlengern. Zu ärgerlich, wenn die drei Teilnehmer ähnliche Zahlen haben, dann müssen die eben oft in einer Gruppe ran. Sowie Jan, der damit auch für eines der drei Bruderduelle in Runde 1 sorgte. Nach Runde 4 und 6 lag er je nur einen halben Zähler hinter dem Führenden, doch kassierte er dann jeweils eine Niederlage. Am Ende landete er bei 50%.

Auch Tobias spielt für Kirchlengern. In Runde 4 besiegte er den Tabellenführer und stieg selbst zum Führenden auf - die Niederlage in der folgenden Runde warf ihn  zurück. In der letzten Runde hätte er mit einem Sieg noch nach ganz vorne kommen können - doch es sollte nicht sein und er kam auf 50%.

Es gibt nur wenige Photos, mit denen ich zufrieden bin, aber dieses gehöert definitiv dazu. Man beachte den Stift in Dennis´ linker Hand! Seit ich vor Jahren mal zwei "Pen-Spinner" unter meinen Schülern hatte, bewundere ich diese Fingerfertgikeit. Ich habe mal einen Nachmittag geopfert, um das auch zu versuchen, war aber irgendwie nur dabei, den Stift vom Boden aufzusammeln. Ob Dennis nun zu den besten schachspielenden Pen-Spinnern oder zu den besten pen-spinnenden Schachspielern gehört, kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls führte er nach Runde drei alleine, nach Runde 5 geteilt. Er musste jeweils eine Niederlage einstecken, hatte trotzdem in Runde 7 eine Art Endspiel, als er mit einem halben Zähler weniger gegen den Führenden antrat. Für ihn sprang trotz zwischenzeitlich verheißungsvoller Stellung nicht mehr als ein Remis heraus - 4 Punkte und Platz 3 waren die Folgen. Keiner seiner Gruppenpartner hätte sich beschweren können, wenn der sympathische Student aus Kiel diese Gruppe gewonnen hätte - meistens hatte er sehr vielversprechende Stellungen auf dem Brett. Hoffentlich klappt es nächstes Jahr!

 Ralf konnte einem schon etwas leid tun: Neun Mal (also immer!) hatte er schon mitgemacht, sein bisher bestes Ergebnis waren vier Punkte - und das lag auch schon 9 Jahre zurück, bei der ersten Austragung 2005. In diesem Jahr spielte er jedenfalls mit die spannendsten Partien: Da war immer was los. Insbesondere die Partie in Runde 1 gegen Vereinskamerad Heinrich fand ich klasse (wenn auch nicht immer ganz fehlerfrei, aber wenn beide fehlerfrei spielen, wird es kaum spannend). Ralf blieb auch als Einziger seiner Gruppe ungeschlagen. Nach Runde 5 teilte er erstmalig die Tabellenführung und erstaunlicherweise reichten 2 Punkteteilungen, um am Ende mit 4,5 Punkten den Gruppensieg zu teilen. Hoffentlich muss er nicht wieder solange warten, bis er mal was bei uns gewinnt!

Auch Heinrich gehört zu unseren "Stammkunden" und hat bisher keine Austragung versäumt. Dabei war er allerdings etwas erfolgreicher als Ralf, da Heinrich schon einmal (2011) seine Gruppe mit überragenden 6,5 gewonnen hatte, dazu gesellte sich noch ein weiterer geteilter Sieg. In diesem Jahr hatte er nach 4 Runden 1,5 Punkte - lag also sogar im Minus (Das ist auch der Grund dafür, dass ich kein Photo von ihm am Brett habe...). Aber dann schaffte er das Kunststück, in Runde 5 und 6 jeweils den Tabellenführer zu schlagen. Mit einem abschließenden Sieg gelang ihm nicht nur ein Hattrick, er holte auch gerade noch Ralf ein, um den Gruppensieg zu teilen.

Gruppe V: Und Funktionäre können doch Schach spielen!

Dominik hatte nach drei Runden bereits 1,5 Zähler Vorsprung.

Frank Michael war der einzige Spieler, der noch halbwegs Schritt halten konnte. Zu ärgerlich, dass er in Runde drei eine Gewinnstellung im wahrsten Sinne des Wortes weggeworfen hatte. Aber auch so behielt er eine Chance, da er bei einem Punkt Rückstand in der letzten Runde Dominik vor die Flinte bekam. Er probierte noch Einiges, doch am Ende musste er sich mit einem Remis, 5 Punken und Platz 2 zufrieden geben - Insgesamt nicht schlecht für ein Debüt.

Somit hatte Dominik 6 Punkte, sein bisher bestes Ergebnis beim SoS. Bei der ersten Austragung hatte er auch schon seine Gruppe gewinnen können. Damals gab es einen MP3-Player, dieses Mal wurde getankt von dem Preisgeld - so ändern sich die Zeiten und Bedürfnisse! Und da sage noch einer, dass Funktionäre kein Schach spielen können!

Gruppe IV: Doch kein Alleingang

Frank hatte eine (Turnier)Schachpause von fast 15 Jahren eingelegt! Respekt, wie ehrlich er seine Spielstärke einschätzte, mit 50% traf er fast exakt den selbstgeschätzten Erwartungswert. Hoffentlich wartet er nun nicht wieder 15 Jahre aufs nächste Turnier!

Die Geschichte dieser Gruppe ist ansonsten schnell erzählt. Alfons hatte nach 2 Runden bereits die alleinige Tabellenführung inne, nach 4 Runden einen ganzen, nach 5 Runden immerhin noch einen halben Zähler vor dem Feld Vorsprung. Dann verlor er in der vorletzten Runde ausgerechnet gegen den zu diesem Zeitpunkt Tabellenletzten, hatte aber in der letzten Runde die Möglichkeit, in dem direkten Duell die Scharte auszuwetzen. Er fightete lange, doch letzten Endes ließ sich aus dem Turmendspiel nicht mehr als ein Remis herauspressen. Bei seiner bisher 5. Teilnahme stellte das dennoch sein bestes Abschneiden dar.

Dennis schaffte es also, am letzten Tag aus der Verfolger- in die Fühungsrolle zu wechseln und in der letzten Partie nichts anbrennen zu lassen. Mit 5 Punkten hatte er vor 4 Jahren schon mal den 2. Rang belegt, dieses Mal reichte dieselbe Puntkzahl für den Sprung nach ganz oben. Dennis war nun auch schon zum 7. Mal mit von der Partie, dabei gewann er das erste Mal den 1. Preis. Wie er selbst bemerkte, ist er damit noch gerade leicht besser als der Erwartungswert!