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SoS 2013 Gruppe VIII: enge Gruppe (Part One)

Über die komplette Gruppe betrachtet - also von Platz 1 bis 8 im Endklassement - war Gruppe VIII in diesem Jahr die engste von allen, nur 2 Punkte lagen zwischen Tabellenspitze und Tabellenende.

Bevor ich auf den näheren Verlauf dieser Gruppe eingehe, hier noch ein Teil 2 aus dem "Partieformular-Kuriositätenkabinett" - War Stefan in Runde 7 schon so durch, dass er gegen sich selbst spielen wollte oder gibt es sonst keinen passenden Gegner mehr für ihn?

Ralf teilte nach Runde 4 die Tabellenführung, eine "große Rochade" warf ihn aber ans andere Ende der Tabelle zurück. Er nahm es aber sportlich.

Daniel war der erste alleinige Tabellenführer, nach Runde 5. Die zwei Remisen am Abschlusstag reichten dann allerdings nicht, um auch den alleinigen Turniersieg unter Dach und Fach zu bekommen.

Tim, einziger Debütant dieser Gruppe, konnte mit seinem Sieg in Runde 6 wieder zu Daniel aufschließen. Auch er spielte in Runde 7 remis, so dass er mit Daniel auf Augenhöhe blieb und beide den Sieg teilten.

SoS 2013 Gruppe VII: Später Zweikampf

Diese Gruppe fand irgendwie ein kurioses Ende, doch dazu später mehr...

Nach 3 Runden war Harald mit ganz vorn, aber dann verlor er den Faden und kam zu nicht mehr ganz so vielen Punkten. Er wurde als SoS-Veteran leider nur 7. mit 2,5 Punkten.

Brigitte war erstmalig mit von der Partie und kündigte gleich an, dass das nicht das letzte Mal gewesen sei. Sie lag immer im Windschatten der Führenden, die Lücke nach ganz oben konnte sie nie komplett schließen, aber mit 4 Zählern auf Rang 3/4 sollte sie nicht unzufrieden sein.

Ähnliches gilt für Markus, der im letzten Jahr seine Gruppe so überzeugend gewonnen hatte. Bei ihm sorgten die Niederlagen gegen die beiden Erstplatzierten der Gruppe dafür, dass er nicht weiter nach vorne stoßen konnte. Mit 4 Zählern wurde auch er 3./4.

Adrian hatte die Auftaktrunde verloren, dann sich aber zurück ins Turnier gespielt. Seit dem Ende der 3. Runde teilte er immer die Tabellenführung, so ging es in die letzte Runde. Er verlor allerdings und ging damit leer aus.

Steffen lieb als Einziger dieser Gruppe ungeschlagen. Eher verhalten war er mit zwei Remisen in das Turnier gestartet, doch dann drehte er auf und lag nach Runde 3 immer auf dem geteilten Spitzenplatz. In der letzten Runde musste er ein Remis zulassen, doch da Konkurrent Adrian verlor, reichte das zum alleinigen Turniersieg. Eine klare Ausnahme von der Faustregel, dass beim SoS eigentlich die letzte Runde gewonnen werden muss, wenn ein Turniersieg her soll, insbesondere ein alleiniger. Steffen war das 2. Mal mit von der Partie und konnte zum 1. Mal sich das Preisgeld sichern.

 

SoS 2013 Gruppe VI: Die (fast) One-Man-Show

Dominik hatte mit 2/2 einen glänzenden Start erwischt, bevor ihn die Doppelbelastung Standorganisation/Spielen erwischte und zu einer kleinen Rochade führte.

Matthias fing auch mit 2/2 an, blieb aber in der Erfolgsspur. Er streute zwar 2 Remisen ein, lag aber vor der letzten Runde einen ganzen Zähler vor ...

... Slavko. Wie schon so oft war die Auslosung hellseherisch gewesen und hatte das direkte Duell der beiden für die letzte Runde aufgespart. Slavko musste also unbedingt gewinnen, um den Geldpreis noch zu teilen, was ihm schließlich auch gelang, beide kamen auf 5 Punkte.

SoS 2013 Gruppe V: Eng und knapp bis zum Ende

In Gruppe V gab es ein SoS-Novum: Geschwister-Duelle hatten wir schon einige Male, ein Vater Sohn-Duell aber noch nicht.

Markus setzte sich durch und das war irgendwie auch für das ganze Turnier wegweisend: Während Markus oben mitspielte, war das nicht das Turnier von Michael.

Gerald Wiege hatte das Pech, einige gute Stellungen zu vergeben, sonst wäre bei ihm sicherlich ein besseres Ergebnis als 3 Punkte drin gewesen.

Julius Rosin war der einzige Debütant dieser Gruppe, nach 3 Runden teilte er die Führung. Zwei Niederlagen brachen ihm das Genick, am Ende standen 3,5 Zähler und Platz 5.

Frank hatte nach 5 Runden nur einen halben Punkt Rückstand auf den 1. Rang, durch eine Niederlage verabschiedete er sich aus dem Rennen um den Gruppensieg. Am Ende hatte er nur 0,5 Punkte Rückstand auf den 1. Platz.

Erster alleiniger Tabellenführer nach 4 Runden war Markus, der jedoch durch seinen Verlust in Runde 6 gegen Benjamin von diesem und Robin eingeholt wurde.

Benjamin schaffte 2 außergewöhnliche Dinge: Er war bei der 1. Ausgabe des SoS dabei, machten dann 7 Mal Pause und war erst in diesem Jahr wieder dabei. Hoffentlich fällt die nächste Pause kürzer aus, denn Benjamin gehörte zu den wenigen Spielern, die nicht ein einziges Remis spielten - immer waren die Partien spannend.

Robin hatte in der letzten Runde etwas Glück, als er gewann. Somit zog er gleich mit Markus und Benjamin, so dass sich diese 3 mit 5 Punkten den 1. Platz teilten - das gab es auch schon seit einigen Jahren nicht mehr, einen dreigeteilten Gruppensieg.

SoS 2013 Gruppe IV: (teilweise) erfolgreiche Jagd auf den Führenden

Irgendwie erinnerte mich diese Gruppe an die V aus dem letzten Jahr. Auch damals hatte es ein Vereinsduell gegeben mit Gabriel als Sieger (2012 war Leon der Leidtragende, dem am Ende ein halber Punkt mehr gut zu Gesicht gestanden hätte).

Und auch in diesem Jahr nützte der Sieg (dieses Mal gegen Bastian) Gabriel nicht wirklich, da er danach einige Runden "pausierte" und erst am Ende wieder Punkte sammelte. 2,5 Zähler brachten ihm Rang 6 ein.

Kai-Christian hatte nach 3 Runden bereits einen vollen Punkt zwischen sich und die Verfolger geschoben. In Runde 4 ereilte es ihn gegen Cedric.

Cedric hatte damit (zusammen mit David und Bastian) zu Kai-Christian aufgeschlossen, da alle vier in Runde 5 gewannen, ging es mit einem vierköpfigen Spitzenfeld in den Finaltag.

David verlor gegen Bastian und war damit raus aus dem Rennen um den Turniersieg. Nach einem Remis in der Schlussrunde wurde er 3./4., zusammen mit Cedric, der in Runde 6 ebenfalls verloren hatte.

Es kam also in der Schlussrunde zum Fernduell zwischen Kai-Christian und Bastian. Kai-Christian konnte seine Partie (in der er lange Zeit etws schlechter gestanden hatte) nach einem gegnerischen Fehler in Zeitnot gewinnen und hatte somit vorgelegt.

 

Bastian stand nun also unter dem Druck, die Partie gewinnen zu müssen, wenn er etwas vom Preisgeldkuchen abhaben wollte. Wie gewohnt, zeigte er sich nervlich dem Druck gewachsen und kam zu einem recht überzeugenden Gewinn. Nach schlechtem Start (1,5/3) hatte er nichts mehr liegen lassen und die letzten 4 Partien gewonnen. DWZ-technisch ist er damit weiter auf dem Vormarsch und nimmer nun die 2000 ins Visier.