Aktuelles

SoS 2013 Gruppe III: Dreikampf

In Gruppe III spielten 3 Teilnehmer um den Turniersieg. Doch zuerst zu anderen...

Patrick war das erste Mal dabei. In vielen Partien stand er wirklich gut, aber irgendwie lief es dann nicht gut für ihn. Aufmerksam war er auf das Turnier durch Max geworden.

Max hatte den Anfang des Turniers etwas "verschlafen" - 1/3. Leider kam der Schlussspurt zu spät, um noch weiter nach vorne zu kommen, mit 4,5 Zählern wurde er noch 4.

 Carsten war nach drei Runden mit ganz vorne, doch warf ihn die Niederlage gegen Max in Runde 4 entscheidend zurück. Dennoch sind 5 Punkte und Rang 3 ein ordentliches Ergebnis.

 Nikita spielte einige hübsche Partien, vor der letzten Runde lag er auf dem geteilten Spitzenplatz, er probierte alles, doch schlussendlich sprang für ihn nicht mehr als ein Remis hinaus. Bei 5,5 Punkten ging es leer aus und gehörte somit zu denjenigen, die trotz eines Superergebnisses am Ende ohne Geldpreis dahstand. Vielleicht kann er sich ja mit einem ordentlichen DWZ Zugewinn trösten...

Chris gab sein sehr beeindruckendes SoS Debüt. Nach seinem Sieg in Runde 2 (gegen Nikita) lag er immer an der Spize, mal alleine, mal geteilt. In einer langen Partie setzte er sich in Runde 7 durch und kam somit zu großartigen 6 Punkten (das zweitbeste Ergebnis in diesem Jahr) und dem alleinigen Turniersieg.

SoS 2013 Gruppe II: Hin und Her

Gruppe II gehörte in diesem Jahr mit zu meinen Lieblingsgruppen. Immer wenn man dachte, dass es sich nun in eine bestimmte Richtung entwickelte, kam alles ganz anders... Nicht nur in dieser Hinsicht unterschied sich diese Gruppe von der I: Hier gab es mit Claudia Steinbacher nur eine Debütantin, die anderen hatten alle vormals schon (mindestens) einmal mitgemacht.

Nach Runde 3 waren 4 Teilnehmer gleichauf an der Spitze, nach Runde 4 noch 3, dann setzte sich Claudia Steinbacher ab und führte nach 5 Runden mit einem ganzen Zähler Vorsprung, doch der halbe Punkt am Schlusstag ließ sie noch zurückfallen - sie nahm es sportlich.

Gerald Richter hatte für die Verspätung der 1. Runde gesorgt - Ok, nicht er persönlich, aber sein plötzliches und mir bis heute nicht erklärbares Verschwinden aus unserer Liste. Er landete schließlich bei 3,5 Zählern im Mittelfeld.

Christian war nun auch schon das 5. Mal dabei. Er konnte als Einziger dem späteren Turniersieger den ganzen Punkt abknüpfen, lag nach 3 Runden auch (mit) vorne, doch die "kurze Rochade" (zwei Niederlagen) am Schlusstag warfen ihn zurück.

Auch Jannis lag zwischendurch gut im Rennen, doch konnte er auf den letzten Metern nicht so zulegen, wie es für den Turniersieg erforderlich gewesen wäre. Aber 3,5/7 sind für ihn kein schlechtes Ergebnis.

Nun muss ich noch Worte über 2 Teilnehmer verlieren, von denen ich leider keine Photos habe: Mit Dominik Plassmann war der aktuelle Verbandsmeister am Start - er spielte die ersten 5 Runden Remis. Die 2 Siege am letzten Tag (u. a. gegen Claudia Steinbacher) sorgten dafür, dass er noch auf Platz 2 vorkam (und auch dafür, dass C. Steinbacher nicht gewann).

Sebastian Peter spielte auch eine Serie, aber leider keine Remisserie... Trotz seiner Unzufriedenheit war aber von Abbrechen keine Rede - was ja nun (wie wir alle wissen) leider nicht selbstverständlich ist - umso mehr hat er sich damit Respekt verdient.

Jan hatte einen schrecllichen Start - 0,5/3, darunter eine frustrierende Niederlage. Dann befolgte er die Regeln der russischen Schachschule, wie er selbst meinte, und kam zu 4 Punkteteilungen. Dass er Schach spielen kann, wusste ich schon vorher, dieses Mal offenbarte er als Kuchenbäcker noch ganz andere Qualitäten!

Roland gehört mittlerweile zu den mir sehr liebgewonnenen Stammgästen. Immer freundlich, stets voll des Lobes. Nach 3 Runden lag er mit 1,5 Zählern in Lauerstellung. Und auch nach Runde 5 (einen Zähler Rückstand auf Platz 1) sah es nicht zwingend nach einem alleinigen Turniersieg aus. Doch er schaffte zwei Siege am Schlusstag und angelte sich damit bei seiner 4. Teilnahme seinen 1. ungeteilten Sieg.

SoS 2013 Gruppe I: Zweikampf

So stark wie dieses Jahr war die erste Gruppe vorher nie besetzt gewesen, dieses Mal reichten 2105 nicht für diese Gruppe. Anscheinend merken auch die stärkeren Schachfreunde, dass es nicht unattraktiv ist, ein Rundenturnier gegen etwa Gleichstarke zu bestreiten. 5 Debütanten in dieser Gruppe standen drei "alte Hasen" gegenüber, von denen zwei das Turnier auch gewannen - sind die Spielbedingungen so gewöhnungsbedürftig?

Peter kam nicht schlecht in das Turnier, blieb bei insgesamt 2 Zählern aber sicherlich unter seinen Möglichkeiten. Gegen Peter habe ich vor über 30 Jahren die ersten Partien meines Schachlebens absolviert - völlig erfolglos.

Matthias Budzyn kam aus dem hohen Norden - leider lief es auch für ihn nicht wirklich gut. Bewundernswert seine Frau, die trotz schönen Wetters (dieses Jahr leider nur am Sonntag) nicht von seiner Seite wich und tapfer aushielt.

Jens Schulz sorgte mit seinem hochspannenden Blitzfinale gegen Jan für die aufregendste Partie des Turniers. Die beiden waren vom Schnellziehen so besessen, dass sie locker bis Zug 50 kamen. Auch Jens dürfte mit den 2,5 Punkten nicht wirklich zufrieden gewesen sein.

Fabian nahm die Rolle des "Paradiesvogels" ein - er musste zu allem Überfluss auch noch die Nachricht vom Abstieg seines Lieblingsvereins am Samstag verkraften. Dennoch landete er insgesamt bei seinem Erwartungswert.

Manuel landete bei 50% - für ihn sicherlich ein gutes Ergebnis in dem starken Feld.

Carsten sprang erst unmittelbar vor Turnierbeginn auf den Zug auf. Ich denke nicht, dass er es bereut hat, auch wenn ich ihm zugetraut hätte, noch weiter vorne mitzumischen.

Allerdings war nach Runde 4 klar, dass Jan und Alexander den Turniersieg untereinander ausmachen würden.

Alexander gehört nun auch schon seit einiger Zeit zu unseren Stammgästen. In diesem Jahr war er der Ranglistenführende, er konnte seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen, auch wenn er den Sieg teilen musste. Während er zu Beginn einem halben Punkt hinterher lief, hatte er vor der letzten Runde einen halben Zähler Vorsprung, doch trotz aller Bemühungen war sein Endspiel in der letzten Runde (gegen Fabian) nicht zu gewinnen.

Somit konnte Jan dann letzten Endes noch aufschließen, auch er kam auf 5,5 Punkte. Jan war das 4. Mal dabei, er hat seine Platzierung in den vergangenen Jahren stetig verbessert und ist nun oben angekommen...

Sekt oder Selters 2013 zu Ende!

Hier sind sie, die Sieger des diesjährigen Sekt oder Selters:

Untere Reihe v.l.n.r.: Jonas Kuckling, Jessica Boyens, Philipp Lewe, Kai-Christian Bruns, Lars ter Stal, Tim Dilger, Alexander Hilverda

Mittlere Reihe v.l.n.r.: Dirk Kuckling, Nick Horstmann, Jan Wöllermann, Robin Bentel, Noah Levin Neudorf, Markus Henkemeier, Benjamin Knollmann

Obere Reihe v.l.n.r.: Daniel Grusdas, Roland Kleinschroth, Matthias Schmitt, Stefan Wördemann, Steffen Schnier, Bastian Rücker, Michael Schomann, Martin Gössling, Chris Huckebrink

Mittlerweile (nachdem mich der Server ab ca. 1:15 nicht mehr arbeiten lassen wollte - da war ich fast fertig, beim Rundenplan der Gruppe XIII) sind auch alle Ergebnisse im Ergebnisbereich. Vermutlich werde ich die eine oder andere Panne beim Verlinken eingebaut haben, für Fehlermeldungen bin ich dankbar.

Ich hoffe, dass ab Donnerstag die Nachbetrachtung inklusive Versand der Partien losgehen kann.

Vorab habe ich allerdings noch ein Photo mit immensem Seltenheitswert, welches ich nicht vorenthalten möchte:

Was war da gestern in Runde 6 in Gruppe V los? Eingefleischte trauten ihren Augen nicht: Horst Radde, sonst dafür bekannt, immer mindestens die Hälfte der Karenzzeit in Anspruch zu nehmen, war pünktlich am Brett, allerdings nicht sein Gegner - Keiner der Kollegen, mit denen ich sprach, konnte sich an etwas Ähnliches erinnern - also ein Photo mit Seltenheitswert!

 

Ideen zur Pausengestaltung ...

Die lustigen Schachfiguren haben schon was. Auch gut aber die Idee von Jan Hilverda, seine Bridgerunde eizuladen. Endlich hatten wir auch Glück mit dem Wetter, so dass sich alle zwischen und nach den Runden auch draußen aufhalten konnten.

Bei den 100%-Menschen wurde das Feld erwartungsgemäß stark gelichtet, nun ist nur noch Jonas Kuckling über, der den Gruppensieg bei 2,5 Punkten Vorsprung auch schon sicher hat - in allen anderen Gruppen hingegen ist noch keine Entscheidung bezüglich der Gruppensieger gefallen.